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Restaurant-Hotel Haus Quante in Ahlen

Das seit 1879 in dritter Generation geführte Haus Quante in Ahlen (Westfalen) sollte erweitert werden. Der aus einer Gartenwirtschaft vor den Toren Ahlens entstandene Betrieb benötigte dringend einen neuen Saal mit Schankanlage, sanitäre Anlagen und Gästezimmer. Die vorteilhafte Lage im Grünen nahe des Zentrums der Stadt Ahlen, die Nachbarschaft mit örtlichen Reiterhöfen und die für Wanderungen und Fahrradtouren vorhandenen Potentiale, die ausgebaut werden sollten.

Die aktuelle Erweiterung war nicht die erste Baumaßnahme, die am Haus Quante erfolgte. Daher galt es zunächst, die vorhandene Situation zu analysieren und mögliche Erweiterungslösungen zu erarbeiten. Die Gesamtanlage des Hauses Quante umfasst das zweigeschossige Kerngebäude mit einem Ziegelsichtmauerwerk, einem Saalanbau aus den 80er Jahren (20. Jhdt), einer Erweiterung als Gesellschaftszimmer Anfang der 90er Jahre (20. Jhdt), das Wohnhaus der Familie Quante und einer Scheune mit Nebengebäuden aus der Zeit, als noch Landwirtschaft betrieben wurde.

Der Entwurf sieht eine Neugestaltung des gesamten westlichen Bereichs vor. Durch Einbeziehung des kleinen Gesellschaftsraums in die großzügige Erweiterung, der Sanierung der Scheune, dem Abriss eines Nebengebäudes und der Neuplanung der Außenanlagen wurde eine ansprechende räumliche Gebäudeanordnung geschaffen.

Die Erweiterung orientiert sich mit den Fensterachsen, der Dachform und dem dunkelvioletten Klinker am Sockel, an dem vorhandenben Hauptgebäude. Die Fassade wurde hingegen in einem hellen Kratzputz gestaltet. Den Abschluss der straßenseitigen Gebäudefolge bildet ein eingezogener, runder Turm mit Klinkerfassade und einem Spitzdach mit Titanzinkdeckung. Dieser markante Punkt betont auch die Stelle der neuen Zufahrt und der neu geschaffenen Hofsituation mit neuem Eingang zum Haus Quante.

Im Inneren der Erweiterung erschließt sich dem Besucher ein großzügiges Foyer mit Zugang zu den Gästezimmern und zum Restaurant. Das Restaurant bietet Platz für etwa 75 Gäste. Der Raum gliedert sich in den Theken- und Buffetbereich, den Kaminbereich und die Gästetische. Weiterhin sind für kleine Gesellschaften oder Tagungen im Turm und einem Gartenzimmer für jeweils bis zu 10 Personen Flächen entstanden. Der gesamte Bereich wurde zudem mit Medientechnik versehen, die auch die Durchführung unterschiedlichster Veranstaltungen ermöglicht.

Im Obergeschoss sind die Gästezimmer angeordnet. Die geschmackvoll gestalteten Doppelzimmer sind hell und großzügig geschnitten. Die Suite im Turm zeichnet sich durch den Blick auf die westfälische Landschaft und einer Besonderheit aus, indem die Badewanne im Gästeraum integriert wurde. Diese Idee hatte ein bekannter, ortsansässiger Hersteller von Dusch- und Badewannen. Im Untergeschoss erfolgte der Einbau der Sanitäranlagen und der notwendigen Haustechnik.

Die dem neuen Zugang gegenüber stehende große Scheune wurde statisch ertüchtigt, die alten Türöffnungen wurden wieder hergestellt und mit historisch angepassten Toren versehen. So bilden das Ensemble der Neubau-Erweiterung, das Wohnhaus und die Scheune einen Innenhof, der zu vielerlei Aktivitäten einlädt, z.B. durch das Aufstellen von Tischen u. Bänken als Erweiterung des am Westgiebel vorgelagerten neuen Biergartens.

Planungs- u. Bauzeit von 3/2007 bis 12/2008

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